Frühstück im Hotel
Die typischen Touristenhotels bieten ein "Western-Style" Buffet, was i.d.R. ein englisches oder
amerikanisches Frühstück bedeutet (Toast, Bohnen, Speck, Spiegel- oder Rührei). Meistens werden noch
süßes Weißbrot, Croissants und Kuchen gereicht. "Normale" Brötchen oder dunkle Brote sind nicht,
Baguettes nur sehr selten zu finden.
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Einige Touristenhotels bieten ein chinesisches Buffet an. Die Auswahl hier reicht von Fisch- und Fleischsuppen mit
Glasnudeln, über gefüllte Dampfnudeln und verschiedene Salate, wie z.B. Meeresalgensalat, bis hin
zu Kuchen und Süßspeisen auf Reisbasis.
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Mittagessen
Bei Gruppenreisen wird das Mittagessen in speziellen Restaurants, meistens handelt es sich um Restaurants
von Touristenhotels, eingenommen. Es gibt dort ein auf die meisten europäischen Geschmäcker zurechtgetrimmtes und
auf Dauer auch etwas abwechslungsarmes Buffet, d.h. Fisch und verschiedene Fleischsorten, meistens süß-sauer
zubereitet.
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Aber selbst diese durchweg gleichschmeckenden Speisen werden von einigen aus unserer Reisegruppe noch
als "Boah... ist das scharf..." bezeichnet. Wenn das schon nicht auf die Bedienung zutrifft,
auf die gereichten Speisen garantiert nicht. Bei einem unserer besuchten Restaurants ist sogar noch ein
Friendship-Store angeschlossen gewesen. Im Nebenraum, der mindestens zehnmal größer als das Restaurant ist,
befindet sich dann ein Souvenirladen, mit viel billigem, aber teuer verkauftem, Kitsch.
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Abendessen
Wer mittags nicht gerade verhungert, der sollte evtl. etwas weniger essen und dafür lieber auf den Abend warten.
Hier bieten sich viele Restaurants, Garküchen oder Foodcourts mit authentischem Essen an.
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Sehr zu empfehlen sind für den kleinen Hunger die Beef-Noodles, im Prinzip eine gut gewürzte Nudelsuppe mit
Fleischstückchen. Vorsicht ist aber bei den vielen kleingehackten Knochen, die sich noch im Fleisch befinden
können, angesagt.
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Die Sprachbarriere bei der Bestellung (wir haben während der gesamten Reise keine Kellnerin getroffen,
die auch nur ein paar Worte Englisch beherrschte) kann man entweder durch Zeigen der gewünschten Speisen auf einer
bebilderten Karte entgehen, oder man zeigt einfach auf das ausgestellte Gericht, was bei vielen Schnellküchen
möglich ist.
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In der obersten Etage der meisten Kaufhäuser findet man auch die beliebten Foodcourts. Manchmal kann sich hier
die Bestellung etwas schierig gestalten, da einem das Prozedere nicht bekannt ist. In diesem Fall einfach zuerst
ein wenig beobachten und dann nachmachen ;-)
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Schnelle Snacks für Zwischendurch
Für den Hunger zwischendurch, bieten sich Nachtmärkte und Garküchen an. Hier gibt es für experimentierfreudige Touristen
auch durchaus ausgefallenere Gerichte.
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Allerdings sind Skorpione (sehr frisch, da sie noch lebend in heißes Öl getaucht werden)
nicht gerade jedermanns Geschmack. Aber es gibt auch viele andere leckere Fleisch- und Obstspieße.
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Auch hier ist wieder die Methode auf das Gewünschte zu zeigen, egal ob Essen oder Souvenir, die ideale Lösung der
Sprachbarriere. Weiterer Vorteil: Man weiß auch selber nicht, was man da eigentlich bestellt und kann
so das Essen uneingeschränkt genießen.
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Eis
In China gibt es viele ausgefallene Eissorten und, da Chinesen unsere typischen Eissorten als viel zu
langweilig erachten, etliche unglaubliche Variationen. So probiere ich mich während unserer
Rundreise durch die einheimischen Eissorten (Stückpreis 1-3 Yuan, 10-30cent). So findet man z.B. Sorten wie
Puddingeis, aber auch exotischere Sorten wie Maiseis, Erbseneis oder Grüner-Tee-Eis in den Kühltruhen (und schmecken
auch durchaus besser als es sich zunächst anhört).
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Sauberkeit
Die Sauberkeit der Küchen können wir nur selten beurteilen. Einige Restaurants haben Showküchen, bei denen
man dem Koch bei der Zubereitung der Speisen zusehen kann. Bei Garküchen ist die Beurteilung schon sehr
viel leichter. Hier gibt es meistens eine Auslage (siehe Bild) und...
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...eine angeschlossene Kochstelle. Allerdings gibt es zwischen den Extremen (von "sauber" bis zu
"lieber Abstand halten") auch beliebig viele Zwischenstufen.
Wer chinesisches Essen nicht gewohnt ist und einen empfindlichen Magen hat, der sollte die ganz extremen Fälle
lieber meiden.
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Wer auf dem Li eine Schiffstour macht, der muss u.a. damit rechnen, dass das Geschirr im nicht gerade sauberen
Flusswasser gespült wird.
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