10.Tag:
Eines der wenigen alten Sehenswürdigkeiten in Shanghai, die Maos Zerstörungswut überlebt haben, ist der
Jadebuddha-Tempel. Er hat noch keine lange Geschichte, da er erst 1911 für einen einzigen Zweck erbaut wurde,
um zwei kostbare Buddha-Statuen aus Jade aufzunehmen.
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Die Statuen, die den Buddha Shakyamuni darstellen, wurden von einem Mönch von einer Pilgareise aus Birma mitgebracht.
Der sitzende Buddha, der sich in einer eigenen Halle befindet, ist ca. 1,90 m hoch und wiegt knapp 1 t. Der liegende
Buddha befindet sich jedoch in einer Nebenhalle inmitten von Souvenierständen.
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Die ca. 70 Mönche der Chan-(Zen-)Schule, die den Tempel heute bewohnen, leben von Spenden. Hier hat man sich
zum Sponsoring etwas besonderes einfallen lassen. Ab einer Spende von 500000 Yuan (ca. 50000 Euro) steht der eigene Name
für ein Jahr auf einer der kleinen Buddhastatuen, die in der Halle des sitzenden Buddha untergebracht sind.
Es scheint in Shanghai ziemlich viele Chinesen zu geben, die sich dieses kostspielige Vergnügen gönnen können,
denn es gibt im Tempel hunderte dieser Figuren.
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Nach dem Besuch des Jadebuddha-Tempels besuchen wir noch kurz die Altstadt. Hier hält man es aufgrund der
Menschenmassen aber nicht wirklich lange aus, hunderte von Chinesen, die um einen herumwuseln.
Auf jeden Fall bekommt man hier nochmal typische Souvenirs zu kaufen. Interessant ist wieder das Drumherum:
So z.B. das aus Bambus gebaute Gerüst; selbst für größere Gebäude werden diese Gerüste verwendet.
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Die letzte Sehenswürdigkeit an diesem Tag ist der "Yuyuan Garten", der "Garten des Erfreuens".
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Nachdem wir bereits zwei Gärten in Suzhou besichtigt haben, haut uns dieser nicht wirklich mehr vom Hocker,
aber einen Besuch war er dennoch wert.
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Und nachdem wir schon alle von den letzten Tagen ziemlich ausgepowert sind, genießen wir die Ruhe hier richtig.
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Am Abend geht es dann aber nochmal auf die Nanjing-Road. Schließlich kommt man nach Shanghai nur aus einem Grund: Zum
Shoppen. Und eine Kleinigkeit zum Essen findet sich hier in den zahlreichen Restaurants auch noch...
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11.Tag:
Für die Rückfahrt entscheidet sich unsere Reisegruppe für eine Fahrt in der Magnetschwebebahn.
Die Fahrt vom Hotel zum Flughafen dauert mit dem Bus ca. eine Stunde, mit der Magnetschwebebahn sieht
die Rechnung dann wie folgt aus: Fahrt zur Station ca. 35min., Wartezeit ca. 10min., Fahrt zum Flughafen ca. 8min.
Wir sparen also ganze 7 Minuten!
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Aber schließlich nehmen wir nicht die Bahn, um schnell wieder am Flughafen zu sein: Später möchten wir schließlich
erzählen können, dass wir mit diesem Hightech-Zug, der eine Höchstgeschwindigkeit von 460km/h erreichen kann,
schon einmal gefahren sind.
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Auf der nur 35km langen Strecke ist unser Zug zwar nicht ganz so schnell, da er auf dieser Strecke nur
maximal 431km/h erreichen und diese auch nur sehr kurz halten kann. Schon kurze Zeit später muss er dann, aufgrund des Bremswegs,
wieder abbremsen. Aber beeindruckend ist die kurze Fahrt von 8 Minuten schon.
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