8.Tag:
Morgens werden wir gefragt, ob wir mit zur Teeplantage wollen (wollen wir nicht) oder eine Seilbahnfahrt
machen und einen Friedhof besichtigen möchten. Damit sind wir einverstanden, aber wo landen wir auf der
Rückfahrt: Auf der Teeplantage.
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Leider sind ein paar wenige Teilnehmer immer noch in ihrem Kaufrausch und
kaufen für sich (und vermutlich für die noch nachkommenden Generationen) kiloweise Tee.
Nach einer deutlichen Beschwerde, fragt uns unsere nach ihrem Gesicht suchende Reiseleitung
im Halbstundenrhythmus, ob wir ihr noch böse sind. Sind wir.
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Nach dem schon obligatorischen, diesmal recht langen, Mittagessen fahren wir in den Fubo-Park. Auch hier halten
wir uns viel zu lange auf (den winzigen und überfüllten Park kann man auch gut auslassen) und
so wäre beinahe der Besuch einer Tropfsteinhöhle aufgrund der knappen Zeit schon fast gestrichen worden.
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Aber hier sieht unsere Reiseleitung nun doch noch eine Möglichkeit ihr Gesicht wiederzufinden und so bekommen
wir im Eilschritttempo eine der schönsten Höhlen, die Schilfrohrflöten Höhle, zu sehen.
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Zugegeben, die "Schönheit" dieser Höhle rührt hauptsächlich durch das gekonnte Spiel mit farbigem
Licht her und wer hier mit Blitz knippst, der wird auch nur die gleichen tristen und öden Felsen sehen, wie
in jeder anderen Höhle auch - trotzdem polarisiert diese Höhle.
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Auch hier werden wir wieder auf spezielle Steinkonstellationen hingewiesen, die einen Schneemann, einen Drachen
oder einen Kobold darstellen sollen. Chinesen haben halt viel Phantasie...
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Nach dem Höhlenbesuch dürfen wir keine weitere Zeit verlieren. Der Busfahrer nimmt bereits eine
Abkürzung durch ein Wohngebiet, das wohl bisher noch keinen Touristen gesehen hat. Überall kaputte und
sehr ärmliche Häuser, aber wir schaffen es knapp 10 Minuten vor dem Gate Close an Bord des Fliegers,
diesmal Shanghai Airlines, zu kommen.
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