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Nach unserem obligatorischen Mittagessen fahren wir zum Platz des Himmlischen Friedens,
dem heute größten innerstädtischen Platz der Welt, der angeblich Raum für eine Million Menschen bietet.
Um den Platz herum befinden sich das Tor des Himmlischen Friedens (Norden),
die große Halle des Volkes (Westen), das Vordere Tor (Süden) und das Museum
für chinesische Geschichte und chinesische Revolution (Osten).
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Noch viel beeindruckender als der Platz ist aber, wie hartnäckig man versucht uns
Postkarten und Rolex-Uhren zu verkaufen. Kaum hat man die eine Nervensäge verscheucht,
taucht schon die nächste auf und versucht ihr Glück...
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Kurze Zeit später geht es in die verbotene Stadt. Dabei wird unser Reiseleiter nicht müde
uns mehrfach auf den Film "Der letzte Kaiser" hinzuweisen und uns zu erläutern,
dass der Film zu 90 % schon die Wirklichkeit wiederspiegelte. Die Hinterhöfe und die Gebäude
sind in ihrer Größe sehr beeindruckend, wie auch das gesamte Gelände mit seinen 720000 qm.
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Leider sehen wir bis auf eben diese Hinterhöfe und ein paar Gebäude nicht sehr viel. Von
innen sind die Gebäude recht spartanisch eingerichtet; hinter ein paar Glasscheiben erkennt
man aber immerhin das Schlafgemach des Kaisers und seiner Konkubinen.
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Nach dem zweistündigen Aufenthalt geht es noch zu einem kurzen Stadtbummel durch die Altstadt.
Hier sehen wir endlich einmal, wie es früher im alten Peking war. Aber auch hier wieder
überall Souvenierläden und viele, wirklich sehr viele, Postkartenverkäufer.
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Richtig Spaß gemacht hat der Altstadtmarkt. Dort können wir uns, angefangen bei Lebensmitteln,
wie Obst, Gemüse, Gewürzen, und Nüssen, bis hin zu billigen China-Badelatschen und Werkzeugen,
über das reichhaltige Warenangebot Chinas informieren.
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4.Tag:
Am vierten und letzten Tag in Beijing haben wir vor dem Abflug nach Xi'an noch ein paar
Stunden Zeit und wir werden nochmal in den Bus verfrachtet und zum Himmelstempel gefahren.
Der Park im Süden von Beijing beherbergt im Zentrum eine der schönsten Tempelanlagen Chinas.
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Die Außenmauern der Anlage sind eckig anlegt, der dreistufige Himmelsaltar hat einen runden
Grundriss (das entspricht der damaligen Vorstellung vom Aufbau des Universums: Die Erde (das Quadrat)
wird vom Himmelsgewölbe (der Kreis) überspannt).
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Sehr beeindruckend ist der Besuch im Lama Tempel. In der ersten Halle werden wir von drei
Buddha-Figuren mit einem freundlichen Lächeln begrüßt. Zwei Hallen später stehen wir vor einer
schon 5,50 m hohen Statue, die den tibetischen Reformator Tsongkhapa zeigt und in der letzten Halle
erwartet und eine knapp 18 m hohe Statue des Maitreya (geschnitzt aus einem einzigen Stamm und mit
Gold überzogen).
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