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Von Tel Aviv (auf dem Bild sind im Hintergrund noch einige Ausläufer zu sehen) aus sind es noch knapp
eine Stunde Autofahrt nach Haifa. Haifa ist mit rund 270.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt
Israels nach Tel Aviv und Jerusalem.
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Schon von weitem sind die ersten Firmengebäude zu erkennen. Haifa liegt in Nordisrael am
nördlichen Abhang des Karmelgebirges. Durch diese Lage hat Haifa eine besondere
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Durch die Lage am Berghang (bis auf ca. 400m Höhe) hat Haifa eine besondere städtische Gliederung:
Am Meer befinden sich Industriegebiete (darunter das Matam Advanced Technology Center), der
größte Teil der arabischen Bevölkerung Haifas wohnt in diesem Stadtteil (Ha'Ir).
Etwa auf 100m Höhe (Stadtteil Hadar Ha'Carmel) befinden sich die Hauptgeschäftszonen.
Und im höchstgelegenen Teil Haifas (Central Carmel) liegen die meisten Hotels und Restaurants, sowie
die teuersten Wohngegenden. An der höchsten Stelle (auf über 400 Meter) liegt die Universität Haifa.
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Zum Strandurlaub sollte man aber nicht unbedingt nach Haifa fahren. Zwar gibt es vereinzelt auch
Sandstrand...
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...aber es gibt definitiv bessere Wassersportgebiete als Carmel Beach. Surfer dürften bei entsprechendem
Wetter aber auf ihre Kosten kommen.
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Bei Sonnenwetter sieht der Strand schon viel einladender aus und einige nette Restaurants und
Strandbars laden zum Verbleiben ein.
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Auch zum Shoppen bietet Haifa einiges. Zwar sind die Malls nicht die größten ihrer Art, aber
auch die kleiner Malls, wie die hier abgebildete "Castra" Mall (das nächste Bild zeigt den Innenhof).
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Die "Grand Canion" Mall (ohne Abbildung) soll derzeit die größte Mall Israels sein. Allerdings sollte man
nicht allzu viel zeit für einen Besuch einplanen, denn nach unseren Maßstäben ist sie so groß nun auch
wieder nicht.
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Der Bab (arab. "das Tor"), mit bürgerlichen Namen Mirza Ali Muhammad (20.10.1819-9.7.1850)
erklärte sich 1844 zum Bab (einer Art Vorläufer des Mahdi) und war Stifter der Babi-Religion (Babismus).
Seine irdischen Überreste hielt man in Persien versteckt bis sie 1899 nach Haifa (Israel) brachte
und 1909 von Abdul Baha in einem Mausoleum am Berg Karmel zur Ruhe gebettet wurden.
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Das Mausoleum war zuvor an dem von Baha'u'llah, dem Stifter der Baha'i-Religion, vorherbestimmten
Platz errichtet worden. Die Hängende Gärten der Baha'i in Haifa sind auf jeden Fall einem Besuch wert,
leider können nur die unteren Gärten frei besucht werden. Die oberen Gärten sind nur für Pilger
zugänglich.
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Am Fuße der Hängenden Gärten der Baga'i liegt die Deutsche Kolonie in Haifa.
Die Templersiedlung wurde 1869 gegründetet und in deren ehemaligen Gemeindehaus befindet sich
heute das Stadtmuseum. In der Deutschen Kolonie befindet sich auch das
Touristeninformationszentrum. Interessant ist auch der Besuch des Deutschen Friedhofs, der sich
ebenfalls ganz in der Nähe befindet.
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Von den Trassen der Deutschen Kolonie, wie auch der Hängenden Gärten der Baga'i, aus, hat man nochmals
einen schönen Überblick über Haifa.
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Nach einem anstrengenden Tag kann man in einem der Strandbars den Sonnenuntergang genießen...
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...allerdings wird es am Abend selbst im April noch recht kühl.
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Haifa bei Nacht!
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Im Matam Advanced Technology Center in Haifa haben viele bekannte Firmen ihre israelischen
Niederlassungen, wie z.B. Microsoft...
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...mit mir im Eingangsbereich,...
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...aber auch Intel, Philips, Hewlett Packard, u.a. Firmen sind hier ansässig.
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