Die beliebteste (aber auch überlaufenste) Sehenswürdigkeit Prags ist die Karlsbrücke. Die Brücke zieren 30 Statuen.
Zwar sind nicht alle Statuen Meisterwerke, aber in der Gesamtheit bilden sie das markante Wahrzeichen der Stadt.
Die Karlsbrücke war bis ins 19. Jahrhundert die einzige Brücke Prags über die Moldau und wurde erst 1870 nach ihrem Erbauer Karl IV.
(deutscher Kaiser und König von Böhmen) benannt. Die Brücke war Treffpunkt für Händler, Kriminelle und Ketzer wurden
dort gehängt oder geköpft.
Die Brücke ist 516 Meter lang, 10 Meter breit und verfügt über 16 Bögen. Sie wurde vom Hofbaumeister Karls IV., Peter Paler, während
er gleichzeitig am Veitsdom arbeitete, entworfen. An ihren Enden befinden sich der Kleinseitner- und der Altstädter Brückenturm.
Tagsüber schieben sich wahre Menschenmassen über die Brücke. Wer die Karlsbrücke besucht, sollte deshalb frühzeitig aufstehen.
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