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Die Prager Burg mit den Türmen des Veitsdoms ist von fast überall aus zu sehen. Die erste Burg wurde schon 870 von Herzog Borivoj
errichtet. Diese war damals noch nicht viel größer als eine Holzhütte und verfügte über riesige Holzpfähle als Verteidung. Knapp 200
Jahre später wurde die Burg dann mit Stein befestigt.
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Im Norden und Süden der Prager Burg befinden sich große Gärten. Die südlichen Gärten erreicht man aus der Burg über
eine Treppe mit Kupferdach. Der Wallgarten erstreckt sich entlang der gesamten Südfassade der Burg. Den Paradiesgarten,
der ein riesiges Granitbecken beherbergt, erreicht man vom Hradschiner Platz, und in die Königsgärten auf der Nordseite
gelangt man durch das Nordtor im zweiten Burghof.
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Mit den Arbeiten am Veitsdom, der innerhalb der Befestigungsanlage der Prager Burg gelegen ist,
wurde 1344 begonnen, als Karl IV. den Papst davon überzeugen konnte Prag den Status eines
Erzbistums zu geben. Die offizielle Fertigstellung war erst 1929 anläßlich des 1000. Todestages des
heiligen Wenzel (Václav).
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Das Hauptschiff des Doms mit seiner Höhe ist beeindruckend und wird von den...
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...auf beiden Seiten befindlichen, großen Fenstern aus Buntglas in ein farbiges Licht gehüllt.
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Um den Hauptaltar herum befinden sich insgesamt 22 Seitenkapellen. Eine davon ist die des heiligen Wenzel und zugleich auch
sein Grabmal.
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Wer möchte kann die 287 Stufen zum südlichen, 96m hohen, Domturm ersteigen. Von dort hat man einen schönen Rundumblick
über die Prager Burg (und natürlich auch Prag). Das Bild zeigt den Blick auf die St.-Georgs-Basilika (sv Jirí), die aus dem Jahr 1142
stammte. Das St.-Georgs-Kloster selbst wurde 973 gegründet.
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Im alten Königspalast (Starý královský palác) befindet sich der Vladislav-Saal. Die Arbeiten an diesem gotischen Saal waren
1502 beendet. Er diente u.a. der Wahl des Königs; es fanden dort aber auch Reitturniere statt. Die Pferde konnten über eine Reitertreppe
in den Saal gelangen.
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Direkt vom Vladislav-Saal aus erreichbar ist der Sitzungssaal. Dort saßen auf der Tribüne die Landesschreiber, der Bischof saß
rechts von Thron und diesem gegenüber die Adels- und Ritterstände.
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Etwas abgelegen im Nordosten der Burg befindet sich das Goldene Gässchen. Im 16.Jahrhundert ließen sich dort Handwerker und
Geschäftsleute nieder. 1916 verfasste Franz Kafka im Haus Nr. 22, das seiner Schwester Olga gehörte, sechs seiner besten
Kurzgeschichten. In den Häuschen befinden sich heute Geschäfte und Ausstellungen. Wer sich für Rüstungen, ...
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...Waffen und mittelalterliche Kleidung interessiert, sollte sich das Goldene Gässchen mit dem Weißen Turm und dem Dalibor Turm
auf jeden Fall ansehen.
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Abends sind die beleuchteten Türme des Veitsdoms auch noch von Weitem zu sehen.
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