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Taipei ist das Urland der Kaidagelan. Mit Anfang der Ming Dynastie (1368-1644) kamen immer mehr
Chinesen nach Taiwan.
Während des 17. Jahrhunderts begann Spanien damit, Teile Taiwans zu besetzen und später folgte
der Chinese Cheng Cheng-kung (Koxinga). Bis zur Ching Dynastie galt das Land als unentwickelt.
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1709 begann Taipeis Entwicklung zur Stadt, als Chen Lai-chang (geboren in Chuanchou, Fujian) von
der Regierung die Erlaubnis zum Aufbau der Region bekam. Nach Chinas Niederlage im sinojapanischen
Krieg 1895 wurde Taiwan zuerst japanische Kolonie. Taipei wurde in dieser Zeit von den Japanern
mehrfach neu geplant.
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1949 wird Taiwan der Rückzugsort für ca. 2 Millionen Anhänger der Kuomintang unter General
Chiang Kai-shek nach der Niederlage gegen die Kommunisten unter Führung Mao Zedongs, der
infolgedessen die Volksrepublik China ausrief. Taiwan wurde zum alleinigen Staatsgebiet der
Republik China. Ab da wurde die Stadt nach und nach zum politischen, wirtschaftlichen und
kulturellen Zentrum Taiwans und ist heute eine der wichtigsten
asiatischen Städte mit über 3 Mio. Einwohnern, die in einem der Erdbeben gefährdesten Gebiete der
Welt leben.
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Optisch gibt Taipei allerdings relativ wenig her. Hier gibt es ein heiloses Durcheinander
verschiedenster Baustile. Moderne Hochhäuser, zerfallene Ruinen, alte Tempel, kaum etwas fügt
sich harmonisch in das Stadtbild ein.
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Taiwan zählt aber erst seit kurzer Zeit den Industrienationen und hat folglich noch Probleme die
eigene alte Kultur in Einklang mit dem Wesen einer Industriestadt zu bringen.
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Leider ist die Luft auch nicht besonders gut. Zum einen hat Taipei ein sehr hohes Verkehrsaufkommen,
zum andern eine sehr hohe Bevölkerungsdichte. Viele Motoradfahrer und Fußgänger tragen an stark
belasteten Tagen Smogmasken, um sich wenigstens etwas zu schützen.
Die Bilder entstanden sehr früh am Morgen. Eine Stunde später waren die Straßen schon mit hunderten
von Autos überfüllt.
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Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wieviele Motorräder unterwegs sind, hier ein Bild eines
kleinen Parkplatzes (auf dem Bild sind ca. ein drittel des Platzes zu sehen).
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