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Der Longshan Tempel oder auch "Drachenberg-Tempel" ist in Taiwan sehr berühmt. In ihm wird die
buddhistische Göttin der Barmherzigkeit Guanshiyin (auch Guanyin) verehrt. Es gibt übrigens fünf
Tempel mit diesem Namen, aber hier beschränke ich mich auf den nahe des Stadtzentrum in Taipei.
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Besucht man Tempel in Japan oder China, wird man oft Betende, doch in der Regel eher Touristen finden.
Im Longshan Tempel sieht es etwas anders aus: Zwar sind auch hier einige Touristen anzufinden, doch
die viele Betenden, die Kerzen und die rauchige Luft schaffen eine ehrfürchtige Atmosphäre.
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Die Tempelanlage wurde Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet und mehrmals zerstört: Durch Erdbeben,
durch Taifune und durch Luftangriffe. Jedesmal wurde der Tempel wieder sorgfältig wieder restauriert.
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Die Anlage ist in drei Abschnitte eingeteilt. Die vordere Halle, die hintere Halle und den linken
und rechten Drachen, die die innere Halle bewachen. Der Tempel wurde im 5. Jahr Chianlung in der
Ching Dynastie errichtet.
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Die Türen, Balken und Pfosten sind liebevoll mit Mustern und in den Farben Rot und Gold verziert.
Es gibt ein Paar bronzene Drachepfosten in der vorderen Halle und vier Paare Drachepfosten in der
mittleren Halle.
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Die Skulpturen sind recht empfindlich und es gibt auch einige besondere hölzerne Skulpturen. Unter
ihnen der Budda in der Haupthalle.
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Die unglaublich geschmückten und verzierten Hallen können leider nicht betreten werden und liegen
in einem Halbdunkel. Die Budda Statuen sind aber geschickt beleuchtet.
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Der Tempel ist mit vielen chinesischen Gedichten und Versen verziert. So hat dieser
spirituelle Ort und Sehenswürdigkeit auch einen literaischen Anspruch.
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